Accra - meine ersten Eindrücke

Ich verbringe jetzt erst den 4. Tag in Accra und habe schon so viel erlebt und gesehen.

 

 

Ich fühle mich hier super wohl! Ob im „studenthouse“, wo ich wohne, auf der Straße oder im Krankenhaus, alle Leute heißen einen überall herzlich willkommen. Sie sind einfach super lieb und hilfsbereit.

 

 

 

Die Stadt ist wirklich wie man sich eine afrikanische Stadt vorstellt. Überall sieht man Frauen, die unheimliche Lasten auf dem Kopf tragen und eindrucksvoll balancieren. Die Gebäude sind größtenteils sehr runtergekommen. Oft kann man gar nicht von Gebäuden sprechen, eher von zerfallenen Schuppen. Trotzdem ist die Stadt sehr farbenfroh; allein schon durch den sehr roten Sandboden und die unheimlich tollen, farbenfrohen Kleider der Einheimischen bemerkt man sofort einen großen Unterschied zu den grauen Straßen in Deutschland.

 

 

Insgesamt ist sehr viel los auf den Straßen: kleine Busse, genannt Trotros, aus denen ein Fahrer lautstark die Fahrtrichtung ruft, rauschen an einem vorbei. Taxen hupen, um auf sich aufmerksam zu machen. Straßenhändler wollen einem etwas verkaufen und als Weiße wird man eigentlich immer gegrüßt.

 

 

Das Klima ist total in Ordnung. Es ist heiß, aber nicht unerträglich.

 

 

Das Essen hier ist generell sehr scharf, was ich aber sehr, sehr gerne mag.

 

Dass ich eine Vegetarierin bin, ist kein Problem. Insgesamt gibt es sehr viel Reis. Aber auch vieles, was ich noch nie gesehen oder gehört habe, ghanaisches Essen. Einen Abend gab es zum Beispiel : Yam. Das ist weiß und kartoffelartig. Dazu gab es eine sehr leckere und scharfe Soße. Viele fanden es zu scharf, ich fand es super lecker!

 

 

Am zweiten Tag nach meiner Ankunft haben ich und andere neue Volunteers eine Stadttour gemacht. Wir haben viel gesehen und auch einfach die Atmosphäre in der Stadt erlebt und genossen. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten werde ich in einzelnen Artikeln vorstellen und über meine Eindrücke dort berichten.

 

 

Ich werde hier in Accra zehn Wochen lang im „christian medical center“ arbeiten. Meinen ersten richtigen Arbeitstag habe ich morgen, heute aber habe ich mich schon kurz vorgestellt. Alle waren super lieb und ich glaube, dort zu arbeiten, wird sehr interessant.

 

Im Obergeschoss gibt es ein Labor, unten eine Apotheke und eine Praxis. Als ich kurz in der Praxis vorgestellt wurde, haben die Krankenschwester gerade ein frisch geborenes Baby gewaschen. Sie haben mir gesagt, dass sie gerade erst die Nabelschnur durchgeschnitten haben. Ein solch junges Baby hatte ich noch nie gesehen.

 

 

Ich freue mich morgen auf den ersten Arbeitstag und werde natürlich berichten.

Übersetzt: Wilkommen
Übersetzt: Wilkommen

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